Ein Kurzrundgang durch die Geschichte der evangelisch-lutherischen Kirchen in Dresden-Johannstadt/Striesen-West

Dresden-Johannstadt/Striesen-West auf einem Stadtplanausschnitt um 1920
Dresden-Johannstadt/Striesen-West um 1920
Auszug aus Stadtplan: Dresdner Akzidenz-Druckerei vormals Rich. Müller G.m.b.H.
Bestand: Thomas Kretschmer

Auf dem Plan sind von links nach rechts folgende Kirchen zu sehen:
Die Johanneskirche, die Andreaskirche, die Trinitatiskirche, die (katholische) Herz-Jesu-Kirche und die Erlöserkirche.

Informationen zur Geschichte der Kirchenmusik im Gemeindegebiet finden Sie auf den Seiten der Johanneskantorei.


Johanneskirche

Johanneskirche
Johanneskirche
Lichtdruck: Rommler und Jonas, Dresden
aus "Dresden & seine Kirchen",
Evangelische Verlagsgesellschaft GmbH, Berlin 1976

Die damalige Johanneskirchgemeinde wurde 1878 von der Kreuzkirchgemeinde abgetrennt und als selbständige Gemeinde für die "Pirnaische Vorstadt und die im Werden begriffene Johannstadt" ins Leben gerufen. Dafür wurde an der Pillnitzer Straße/Ecke Eliasstraße (heute: Güntzstraße) zwischen 1874 - 1878 (Grundsteinlegung am 29. Juni 1874, Kirchweihe am 24. April 1878) im Stile der Neogotik von Architekt Gotthilf Ludwig Möckel die Johanneskirche erbaut. Sie war mit diesem Baustil somit die Erste in Sachsen.

Die Vorgängerbauten - die hölzerne Friedhofskirche St. Johannis (1784 abgebrochen) und deren spätbarocker Nachfolgerbau (um 1789 erbaut, 1861 abgebrochenen) - standen vor dem Pirnaischen Tor.

Durch den weiteren sprunghaften Anstieg der Bevölkerung in diesem Gebiet, wurde 1880 die Ausgliederung einer Kirchgemeinde in Dresden-Striesen und 1887 einer weiteren in Dresden-Johannstadt beschlossen.

Das Johanneskirchenschiff wurde beim Luftangriff auf Dresden am 13./14. Februar 1945 schwer zerstört, der Turm war noch in einem relativ guten Zustand.

Das Gemeindegebiet wurde nach dem Krieg auf die Erlöser-Andreas Kirchgemeinde, die Trinitatiskirchgemeinde und Kreuzkirchgemeinde aufgeteilt. Nach Schuttbeseitigung durch Löbtauer Gemeindemitglieder vor dem Turm, erhielt die Dresdner Hoffnungskirchgemeinde die drei erhaltenen Stahlglocken. Im Rahmen der Großflächenenttrümmerung des Stadtzentrums, wurden die Reste des zerstörten Johanneskirchenschiff im Jahre 1951 abgebrochen. Der Kirchturm wurde gegen den Einspruch von Denkmalpflegern, Pfarrern und vielen Dresdnern im April 1954 gesprengt. Lange Jahre war an dieser Stelle eine großzügig angelegte Grünfläche vor der neu entstandenen, und von der Straße zurückgesetzten, Wohnbebauung.

Straßenecke Pillnitzer Straße/Ecke Güntzstraße im Jahre 2001
Straßenecke Pillnitzer Straße/Ecke Güntzstraße im Jahre 2001
Foto: Thomas Kretschmer

Nach der politischen Wende, Anfang/Mitte der 90er Jahre, wurde hier das katholische St. Benno Gymnasium in moderner Architektur erbaut. Bei den Bauarbeiten wurden einzelne Steinquader geborgen, die heute auf der Freifläche vor dem Gymnasium an den Kirchenbau erinnern. Am 11. Februar 2000 wurde auf dem Vorplatz ein Gedenkort eingeweiht. Der Künstler Tobias Stengel hat dazu eine Stahlkugel und eine Bodenplatte gestaltet.

Bodengedenkplatte
Bodengedenkplatte
Foto: Thomas Kretschmer

Inschrift der Bodengedenkplatte:

An diesem Ort
stand bis zum
13. Februar 1945
die evangelische
Johanneskirche.
Die Schulgemeinde
des katholischen
Sankt Benno
Gymnasiums
erinnert an
die Menschen, die
in jener Nacht
ums Leben kamen,
und an die
Zerstörung dieses
Gotteshauses.

Bei der Fusion der Trinitatis- und der Erlöser-Andreas Kirchgemeinde am 01. Januar 2000 zur "neuen" Johanneskirchgemeinde diente diese ehemalige Gemeinde als Namensgeber.


Trinitatiskirche

Trinitatiskirche
Trinitatiskirche
Postkarte: Stein-Verlag, Dresden
aus "Dresden & seine Kirchen"
Evangelische Verlagsgesellschaft GmbH, Berlin 1976

Die Johannstädter Kirchgemeinde wurde am 01. Oktober 1887 von der Johanneskirchgemeinde abgetrennt. Der neu gewählte und am 11. September 1887 eingewiesene Kirchenvorstand der neuen Kirchgemeinde in der Johannstadt errichtete zunächst in der Turnhalle der 20. Bezirksschule einen Betsaal. Zwischen 1891 (erster Spatenstich am 21. September, Grundsteinlegung am 21. Oktober) - 1894 erbaute Architekt Karl Barth im italienischen Neorenaissancestil gegenüber dem Trinitatisfriedhof die Trinitatiskirche am heutigen Trinitatisplatz. Sie hatte ca. 1200 Sitzplätze und einen Turm von 65 m Höhe. Die Kirchweihe fand am 17. Oktober 1894 statt.

Am 01.Oktober 1904 wurde die Andreaskirchgemeinde ausgeliedert.

Stark beschädigt beim Luftangriff am 13./14. Februar 1945 wurde die Kirche, wie auch das Gemeindehaus in der Fiedlerstraße, welches aber in den 50er Jahren wieder neu aufgebaut wurde.

Trinitatskirchruine 1945
Fotografie aus dem Jahre 1945 vom Kirchenschiff der
Trinitatiskirchruine mit Blick zum Altarplatz
Foto: Landeskirchenarchiv Dresden, Bestand 20, Nummer 312

Die einzige ev.-luth. Kirche, die vor 1945 im Gebiet Johannstadt / Striesen-West erbaut wurde und von der heute noch etwas zu sehen ist, ist die Trinitatiskirche. Auch dessen Ruine war Ende der 60er Jahre akut vom Abriß bedroht. Ein vorgelegtes Nutzungskonzept über ein Projekt für einen Gottesdienstraum und eine Tagungsstätte und der Einsatz der Gemeinde konnten dies Gott sei Dank verhindern. Tonnen von Schutt wurden beräumt, Mauerreste und der Turm ohne Gerüst gesichert.

Anfang der 90er Jahre wurde in Bauwagen auf dem Gelände der Trinitatiskirchruine mit der Sozialdiakonischen/Offenen Jugendarbeit begonnen. Dadurch wurde mit Fördermitteln, Eigenmitteln der damaligen Trinitatiskirchgemeinde, Spenden und der Einbeziehung von Jugendlichen des Jugendzentrums und der Gemeinde größere Sicherungsarbeiten an der Ruine möglich. So wurde der Hauptturm ausgebaut und 1994 wieder eingeweiht. 1996 gründete sich der "Förderverein für die Erhaltung und Nutzung der Trinitatiskirchruine in Dresden-Johannstadt e. V.".

Kirchenschiff der Trinitatiskirchruine im Jahre 2001
Kirchenschiff der Trinitatiskirchruine im Jahre 2001
Foto: Ines Wiebicke

Mit dessen zusätzlicher Hilfe wurde das Kirchenschiff in einen nutzbaren Platz verwandelt, eine kleine Empore bebaut, der Altarplatz befestigt, die Sakristeien und die darunterliegenden Räume (Einweihung 1998) ausgebaut. Seit 1999 finden wieder regelmäßig in den Sommermonaten Gottesdienste in der Ruine statt. So konnte auch am 24. Dezember 2000 die erste Weihnachtsvesper nach der Zerstörung gefeiert werden.

Ende 2001/Anfang 2002 entstand gegenüber dem Gemeindehaus eine neuer Zugang zu den Kellerräumen, um eine leichte Zugänglichkeit auch für ältere und behinderte Menschen zu ermöglichen.

Modell einer Überdachung der Trinitatiskirchruine
Modell einer Überdachung der Trinitatiskirchruine
Foto: Bernd Scheifler

Obwohl in Fritz Löfflers "Das alte Dresden" im angehangenen Orts-, Straßen- und Sachregister unter Trinitatiskirche u. a. steht:
"Wiederherstellung vorgesehen" kann über die langfristige bauliche Zukunft nur spekuliert werden. Hochschullehrer und Studenten der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Dresden war es Anfang 2001 allemal wert, ihre Ideen und Konzepte über die Gestaltung und Nutzung der Ruine der Gemeinde mit mehreren Modellen zu präsentieren, wenn gleich auch diese Arbeiten (siehe Foto) vermutlich kaum eine Chance auf Umsetzung haben.

Am 01. Januar 2000 fusionierte die Trinitatiskirchgemeinde mit der Erlöser-Andreas Kirchgemeinde zur Johanneskirchgemeinde.


Andreaskirche

Andreaskirche
Andreaskirche
Postkarte: Kunstverlag Alfred Hartmann
aus "Dresden & seine Kirchen" Evangelische Verlagsgesellschaft GmbH, Berlin 1976

Wie vorangegangen schon erwähnt, wurde die Andreaskirchgemeinde am 01. Oktober 1904 von der Trinitatiskirchgemeinde abgetrennt. An der Canalettostraße/Ecke Stephanienstraße am Stephanienplatz wurde dafür schon 1901 - 1902 eine neobarocke Interimskirche von Baumeister Oskar Kaiser mit ca. 800 - 850 Sitzplätze erbaut. Sie war für eine ca. 10jährige Nutzung gedacht. U. a. der Ausbruch des 1. Weltkrieges und die Armut nach der Inflation verhinderte aber einen größeren Kirchenneubau. Der Weihegottesdienst fand am 08. Juni 1902, dem 2. Sonntag nach Trinitatis statt.

Sowohl die Andreaskirche, als auch das moderne Gemeindehaus in der Canalettostraße und das Pfarrhaus in der Haydnstraße 23 wurden beim Luftangriff am 13./14. Februar 1945 total zerstört. An der Kirchruine war nach dem Luftangriff noch der Bogen über dem Altar mit einem Bibelwort erhalten.

Am 01. November 1945 fand der Zusammenschluß der stark verkleinerten Gemeinde mit der Erlöserkirchgemeinde zur Erlöser-Andreas Kirchgemeinde statt. In einem erhaltenen Kellerraum im Pfarrhaus in der Haydnstraße traf sich die zusammengeschlossene Gemeinde noch bis 1951, als er baupolizeilich gesperrt wurde. Dann baute die Erlöser-Andreas Kirchgemeinde das Pfarrhaus, jetzt als Gemeindehaus mit einem Kirchsaal neu auf. Die Einweihung konnte am 22. September 1957 von der Gemeinde gefeiert werden.

Dagegen erinnern am Standort Canalettostraße/Stephanienstraße heute an den Kirchenbau nur noch einige alte Bäume, die um die Kirche herum gestanden haben.

Stephanienplatz im Herbst 2009
Stephanienplatz im Herbst 2009
Foto: Eike Lindh

Etwas unbeachtet einige Straßen weiter, vor dem Gemeindehaus der Johanneskirchgemeinde auf der Haydnstraße 23, steht seit Anfang der 90er Jahre, rechts auf einem Sandsteinsockel eine geborgene Glocke der am 13./14. Februar 1945 zerstörten Andreaskirche.

Glocke der Erlöserkirche
Glocke der Erlöserkirche
Foto: Thomas Kretschmer

Sie trägt die Aufschrift:

Ehre sei Gott in der Höhe!

Auf dem Sandsteinsockel steht folgender Text:

EVANG.-LUTH.
ERLÖSER-
ANDREAS
KIRCH-
GEMEINDE

DIESE GLOCKE
DER ANDREASKIRCHE
ÜBERDAUERTE DAS
INFERNO VON DRESDEN
IM FEBRUAR 1945

Sie ist somit letztes Zeitzeugnis der Andreaskirche und soll uns immer erinnern und ermahnen an die Schrecken des Krieges, dem viele, auch Gemeindemitglieder der Andreaskirchgemeinde, damals zum Opfer fielen.

Am 01. Januar 2000 fusionierte die Erlöser-Andreas Kirchgemeinde mit der Trinitatiskirchgemeinde zur Johanneskirchgemeinde.

 


Erlöserkirche

Erlöserkirche
Erlöserkirche
Titelbild: "Festschrift zur 25jährigen Gedenkfeier der Kirche der Böhmischen
Exulantengemeinde zu Dresden", Dresden 1905,
aus "Dresden & seine Kirchen"
Evangelische Verlagsgesellschaft GmbH, Berlin 1976

Die Grundsteinlegung für die Erlöserkirche fand am 09. Oktober 1878 statt. Sie wurde an der Wittenberger Straße/Ecke Paul Gerhard Straße von Architekt Gotthilf Ludwig Möckel im Auftrag der Böhmischen Exulantengemeinde zu Dresden im Neogotikstil erbaut. Sie bot 840 Gemeindegliedern Platz und hatte einen 56 m hohen Kirchturm. Der Name wurde von der "Mutterkirche" der Salvatorkirche (übersetzt: Erlöserkirche) in Prag abgeleitet. Die feierliche Kirchweihe fand am 20. Juni 1880 statt und war ein Fest für die gesamte Striesener Bevölkerung.

Ab 1881 wurde sie mitbenutzt durch die Striesener Kirchgemeinde, die 1880 von der Johanneskirchgemeinde abgetrennt wurde, allerdings fand eine Personalunion der Gemeindehäuser erst ab 1910 statt. Auf Grund des rasanten Wachstums wurde 1908 die Versöhnungskirchgemeinde ausgegliedert.

Die Erlöserkirche wurde stark beschädigt beim Luftangriff am 13./14. Februar 1945. Vom Gemeindekomplex an der Paul Gerhard Straße welcher fast völlig zerstört wurde, ist heute nur noch das beim Luftangriff leicht beschädigte Wohnhaus Wartburgstraße 5 erhalten.

Am 01. November 1945 wurde der Zusammenschluß der stark verkleinerten Erlöserkirchgemeinde mit der Andreaskirchgemeinde zur Erlöser-Andreas Kirchgemeinde vollzogen.

Andacht unter freien Himmel in der Erlöserkirchruine
Andacht unter freien Himmel in der Erlöserkirchruine,
mit LKR Neuberg, etwa 1950
Fotosammlung: Horst Milde
aus: "Striesen - Aus der Geschichte eines Dresdner Stadtteils"
von Annette Dubbers, Umweltzentrum Dresden, Dresden 1999

Nach der Zerstörung der Erlöserkirche griffen beherzte und engagierte Gemeindemitglieder zu Schaufel, Leiter und Hammer. So wurden notdürftig das Kirchenschiff beräumt, die Mauern gesichert und provisorische Bänke für die dann bei schönen Wetter unter freien Himmel stattfindenden Sommergottesdienste gebaut.

Im neu aufgebauten, und am 22. September 1957 eingeweihten, Gemeindehaus auf der Haydnstraße (am Standort des ehemaligen Pfarrhauses der Andreaskirchgemeinde) ist ein großes Zimmer der Exulantengemeinde gewidmet. Es trägt noch heute den Namen "Exulantenzimmer".

Im Dezember 1959 wurde der Erlöser-Andreas Kirchgemeinde vom Stadtbauamt Dresden mitgeteilt, man beanspruche laut Aufbaugesetz die vier kirchlichen Grundstücke (das der Kirche, der zwei Pfarrhäuser und des Gemeindehauses) an der Paul Gerhardt Straße zwischen der Wittenberger und der Wartburgstraße. Trotz sofortigen Protestes der Gemeinde und des Superintendenten Wendelin, der u. a. auf den Totalausfall von fünf evangelischen Gotteshäusern zwischen der Kreuzkirche und der Versöhnungskirche, die nicht abgebrochene historische Verbindung nach Prag, und auf die Glaubens- und Religionsfreiheit aufmerksam machte, wurde in den Jahren 1961/62 die Erlöserkirche, welche leider nicht unter Denkmalschutz stand, abgerissen.

Die erhaltene Glocke hing danach im Glockenturm der benachbarten Katholischen Herz-Jesu-Kirche an der Borsbergstraße. Bei der Neugestaltung des Geläutes 1990 wurde sie an die Zschachwitzer Kirchgemeinde abgegeben.

Heute findet man an der Straßenecke, an der etwa die Erlöserkirche stand, von modernisierten Altneubauten eingerahmt, eine große Roßkastanie.

Straßenecke Wittenberger Straße/ Ecke Paul Gerhard Straße im Jahre 2001
Straßenecke Wittenberger Straße/Ecke Paul Gerhard Straße im Jahre 2001
Foto: Thomas Kretschmer

Gerettet werden konnten nur die vier steinernen Evangelisten vom Eingang der Kirche. Sie wurden auf dem Striesener Friedhof vor der wiederaufgebauten Friedhofskapelle aufgestellt und später, in den 90er Jahren, restauriert.

Am 01. Januar 2000 fusionierte, wie schon erwähnt, die Erlöser-Andreas Kirchgemeinde mit der Trinitatiskirchgemeinde zur Johanneskirchgemeinde.

Das Erbe der Exulantengemeinde wird seit dem 08. April 2000 von der "Evangelisch-Lutherischen Stiftung Böhmischer Exulanten zu Dresden" fortgeführt.

 


Zusammengetragen und recherchiert vom Thomas Kretschmer.

Quellen:

  • "Neue Sächsische Kirchengalerie, Ephorie Dresden 1"
    von Pfarrer Lic. theol. P. Flade Dresden,
    Verlag Arwed Strauch, Leipzig 1906
  • "Dresden & seine Kirchen" von Gerhard Schmidt,
    Evangelische Verlagsgesellschaft GmbH, Berlin 1976
  • "Das alte Dresden" von Fritz Löffler,
    VEB E. A. Seemann Verlag, Leipzig 1989
  • "Johannstadt - Aus der Geschichte eines Dresdner Stadtteils"
    von Annette und Jenni Dubbers, Umweltzentrum Dresden, Dresden 1999
  • "Striesen - Aus der Geschichte eines Dresdner Stadtteils"
    von Annette Dubbers, Umweltzentrum Dresden, Dresden 1999
  • Landeskirchenarchiv Dresden
  • Diverse Literatur von:
    • Ev.-Luth. Johanneskirchgemeinde Dresden-Johannstadt-Striesen
    • Förderverein zur Erhaltung und Nutzung der Trinitatiskirchruine in Dresden-Johannstadt e. V.
    • Ev.-Luth. Stiftung Böhmischer Exulanten zu Dresden